Dirk E. Hebel: «Architektur ist eine Lebensphilosophie»

coop hebel
Ettlin, Anna (2016). Dirk E. Hebel: «Architektur ist eine Lebensphilosophie», in: coop Zeitung, 23.05.2015, Zürich, Switzerland

Dirk E. Hebel forscht über Baumaterialien der nächsten Generation. Sind Bambus, Pilze und Müll eine Alternative, wenn Stahl und Beton knapp werden? Er beschäftigt sich mit der Stadt der Zukunft, als Assistenzprofessor an der ETH Zürich und am Future Cities Laboratory in Singapur. Bekannt wurde Dirk E. Hebel (45) vor allem durch seine Arbeiten mit ungewöhnlichen Baumaterialien, die demnächst an der Architektur-Biennale in Venedig präsentiert werden. Wir müssen im 21. Jahrhundert zwei grosse Fragen beantworten: die Frage nach der Energie und die Frage nach den Ressourcen. In den letzten 150 Jahren haben wir uns angewöhnt, Materialien aus der Erdkruste zu entnehmen, zu brauchen und dann wegzuwerfen. Schon nach dieser relativ kurzen Zeit stossen wir damit an die Grenzen des Möglichen. Sand, der wichtigste Zuschlagstoff des Betons, wird zum Beispiel zunehmend knapp. Allein Marokko hat in den letzten Jahren 50 Prozent seiner Strände verloren. So geht es nicht mehr. Wir müssen Ansätze entwickeln, wie und mit welchen Materialien wir in Zukunft bauen wollen.

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